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21. Dezember 2025

AK OÖ: Warum sollten mehr Papas in Karenz gehen?

Die AK Oberösterreich stellte kürzlich auf Instagram die Frage:

Warum sollten mehr Papas in Karenz gehen? #FrageDerWoche
Hast du Kinder? Wie habt ihr euch die Karenz aufgeteilt? Und ganz generell: Findest du, dass mehr Männer bei ihren Kindern bleiben sollten? 👨‍👦
Schreib deine Meinung in die Kommentare! ✍️💬

Die AK OÖ hat hierzu auch großartigerweise einige Väter beim Papa-Frühstück interviewt:

Interview mit Vater - Screenshot Instagram

Reel: https://www.instagram.com/p/DR9RaZTDnXO/?hl=de

Im Kommentarbereich finden sich - neben viel Zuspruch zur Väterkarenz - auch kritische Reaktionen, insbesondere zur schwierigen Finanzierbarkeit des zweiten Jahres:

Mein Mann und ich wollten uns die Karenz für unser zweites Kind aufteilen, waren bei der AK bei einer wirklich tollen Beratung. Er wird jetzt nicht gehen, das is für uns finanziell einfacher nicht stemmbar, wenn wir auf sein Gehalt verzichten, ich verdiene als Kindergärtnerin halt einfach weniger als er mit seinen 2 Studienabschlüssen in der Energiebranche als Projektleiter. Den Papamonat macht er fix, mehr geht sich nicht aus

Mein Partner hatte 2 Wochen Urlaub und den Papamonat in Anspruch genommen, das alles und auch die Karenz aufteilen ist vor allem ein finanzielles Thema, welches sich bei den meisten nicht ausgeht! So schade 😢

Auch einer der interviewten Väter weist auf die finanzielle Problematik hin:

Weil das Geld einfach nicht stimmt. Wenn der eine mehr verdient als der andere in der Partnerschaft, dann macht das ökonomisch keinen Sinn, dass derjenige daheim bleibt.

Auch bzgl. der Problematik der nur 14-monatigen Förderung (mit 80% des Einkommens mittels dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld) weisen einige Kommentare hin:

Optimal wäre es wenn das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld 24 Monate ausbezahlt wird + es egal ist für den Staat wer in Karenz geht. Das wäre einmal eine ECHTE Wahlfreiheit.

Offen bleibt leider etwas, für welche Modelle die Arbeiterkammer(n) sich in Zukunft engagieren werden als Arbeitnehmer:innen-Vertretung.

Mitdiskutieren ist weiterhin auf Instagram möglich.


Bild-Quelle: Screenshot Instagram, alle Rechte: AK OÖ

⚠️ Diese Seite ist ein privates Hobby-Projekt. Alle Angaben sind ohne Gewähr und unverbindlich, es können Fehler enthalten sein. Diese Webseite stellt keine Rechtsberatung dar! Für verbindliche Auskünfte wende dich an deine Arbeiterkammer, Gewerkschaft oder Sozialversicherung – Gesetze können sich ändern.

Mit ❤️ für das Land der Berge entwickelt von Matthias Andrasch.

Dieses Webseite ist ein "proof of concept", um zu zeigen dass ein Online-Tool für die Karenzplanung einfach und schnell umsetzbar ist. Meiner Ansicht nach sollte es von einer Vertretung wie der AK oder einer NGO betrieben werden, um mehr Väterkarenz sowie Gleichberechtigung zu ermöglichen. 💪

Made with SvelteKit.

Lizenz: MIT (Open Source)

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Diversity 🌈

Das Tool ist leider noch nicht bzgl. Regenbogenfamilien optimiert. Ich bitte dies zu entschuldigen! (Falls jemand hierzu unterstützen kann, ob rechtlich alles gleichgestellt ist - gerne melden!)

Barrierefreiheit

Das Tool ist leider noch nicht bzgl. Barrierefreiheit optimiert, es handelt sich um einen schnellen Prototyp in meiner Freizeit. Die Barrierefreiheit gemäß WCAG 2.2 AA wird in Zukunft gewährleistet.

Solidarität für unerfüllte Kinderwünsche ❤️‍🩹

„Einfach mal so Kinder kriegen" ist keineswegs für alle Paare möglich. Unterstützung findet sich unter anderem beim Verein UIK.

Ein großer Dank an die mutigen Pionier:innen der IVF-Befruchtung (siehe u.a. Film Joy) und den ersten Frauen, die sich für die Forschung - und gegen alle Widerstände - zur Verfügung gestellt haben.

In stillen Gedenken an alle Sternenkinder.

Privates, nichtkommerzielles Hobbyprojekt – keine Rechtsberatung, alle Angaben ohne Gewähr! Bitte unbedingt bei der AK kostenfrei beraten lassen!