(Erschreckende) Ergebnisse der SPÖ Umfrage zu Väterkarenz veröffentlicht
Die Umfrage hatte ich hier bereits im Blog, nun sind die Ergebnisse da:
Österreich ist EU-Schlusslicht bei der Väterkarenz. Das hat verschiedene Gründe. Um Hindernisse aufzuzeigen und Erfahrungen von Eltern sichtbar zu machen, hat SPÖ-Familiensprecher Bernhard Herzog eine Online-Umfrage gemacht. Jetzt präsentieren wir die Ergebnisse.
Auch diese Umfrage zeigt erneut:
Mütter übernehmen 12 bis 24 Monate Karenz - Väter nur zwei Monate. Wenn überhaupt.
Besonders erschreckend in der Umfrage ist aber auch die Diskriminierung bei manchen Arbeitgebern - von Drohungen beim bloßen Gedanken an Elternzeit bis hin zur Degradierung nach der Rückkehr aus ebendieser.
Zitat aus dem Ergebnisbericht:
Vieles von dem, was Väter heute erstmals als Hürde erleben, ist für Frauen am Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten Realität.
Die ausführlichen Ergebnisse sind hier zu finden:
Beiträge auf Social Media hierzu:

- Illusion der Wahlfreiheit - Bernhard Herzog (Instagram)
- Väterkarenz in den Medien - Bernhard Herzog (Instagram)
- „Und wirst du dem Kind dann auch den Busen geben?“ - Bernhard Herzog (Instagram)
- Warum Väter oft nur als Babysitter gelten - Bernhard Herzog (Instagram)
Mediale Berichterstattung:
- Warum Väter oft nur als Babysitter gelten und sie bis heute kaum in Karenz gehen - Der Standard (April 2026)
- wird noch laufend ergänzt
Eltern-Netzwerk als Followup
Als Follow-Up zur Umfrage startet Bernhard Herzog ein Eltern-Netzwerk:
Familien müssen ernst genommen werden: Reden wir ehrlich über Elternschaft! An alle Mamas und Papas: Berichtet über das echte Familienleben! Wie schaut es auch mit gleichberechtigter Elternschaft? Was kann die Politik machen?
Mit E-Mail anmelden ist auf https://www.spoe.at/elternkarenz-ergebnisse/ möglich.
Und was passiert jetzt wirklich?
Es ist wirklich klasse, dass hier endlich mal direkt bei den Eltern nachgefragt wird, statt nur über sie zu reden. Es braucht diesen ehrlichen Blick auf den Alltag, um zu verstehen, wo es bei den Rahmenbedingungen überall hakt. Ich hoffe sehr, dass diese Umfrage nicht in der Schublade landet, sondern wirklich der Startschuss für eine modernere und fairere Karenzgestaltung in Österreich ist – Zeit wird es jedenfalls!
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