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28. Jänner 2028
Mutter startet Volksbegehren: Karenzbegehren braucht 9'000 Unterstützungserklärungen
„Eine Mama und ihr Baby – aber wir stehen für viele“ heißt es auf der Webseite karenzbegehren.at.
Gestartet wurde das Volksbegehren von Elisa Fleiss aus Seekirchen. Sie erklärt im Interview auf salzburg24.at ihre Motivation:
Die Elternkarenz gehört dringend reformiert, ist sich eine Salzburger Mutter sicher. Sie hat daher ein Volksbegehren auf den Weg gebracht, um umfassende Verbesserungen für Eltern zu fordern.
Die Forderungen des Volksbegehrens sind laut Webseite:
- Elternkarenz auf 36 Monate erweitern
aufteilbar zwischen Mütter und Väter, mit gesichertem Arbeitsplatzanspruch - Mindestens 18 Monate mit 80% des letzten Nettoeinkommens vergüten
- Automatische Anpassung der Beihilfen an die Inflation
- Voll in Pensionszeit einrechenbar
Die gesamte Karenzzeit wird voll in die Pensionszeit eingerechnet, ohne Nachteile - Kündigungsschutz
bis ein Jahr nach Ende der Karenz - Karenz- und Betreuungsgeld
auch für Selbstständige Erwerbstätige in gleicher Höhe und Dauer wie für Angestellte
Unterschreiben ab sofort möglich
Das Begehren findet sich aktuell in der Unterstützungsphase (Einleitungsverfahren), seit 8. Oktober 2025 werden Unterstützungserklärungen gesammelt. Werden 8.969 oder mehr Unterschriften erreicht, dann kann die Initiatorin den Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens stellen.
Untschreiben kann man unabhängig vom Hauptwohnsitz in jeder beliebigen Gemeinde oder online via oesterreich.gv.at (mit ID Austria / EULogin).
Unterschreiben können volljährige, österreichische Staatsbürger:innen.
Aufruf zum Weitersagen
Des Weiteren wird auf der Webseite zum Mitmachen aufgerufen:
Du kannst unterschreiben, dich informieren, die Kampagne in sozialen Medien teilen und allen davon erzählen.
Wir wollen etwas verändern. Du auch? Schreib uns unter: mitmachen@karenzbegehren.at
Auf Instagram kann man dem Projekt ebenfalls folgen: @karenzbegehren
Zur Begründung des Volksbegehrens steht auf der Webseite
Die aktuellen Regelungen zur Elternkarenz in Österreich sind unzureichend, um Müttern und Vätern eine gerechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Im internationalen Vergleich zeigen sich längere, besser bezahlte und flexiblere Karenzzeiten als förderlich für: die Gesundheit und Entwicklung von Kindern, die Chancengleichheit von Frauen im Arbeitsleben, die aktive Einbindung von Vätern in die Kinderbetreuung, und die soziale Absicherung von Familien.
Ein modernes Österreich muss Familien bestmöglich unterstützen. Dieses Volksbegehren fordert deshalb ein familienfreundliches, sozial gerechtes und zukunftsweisendes Modell.
Auf salzburg24.at findet sich ein Interview mit der Initiatorin Elisa Fleiss aus Seekirchen:
Auch in einem Instagram-Reel erklärt die Initiatorin ihre Beweggründe:
Ich bin sehr gespannt, wie es hier weitergeht! Bitte weitersagen & unterschreiben! 💪🔥