Ratgeber Väterkarenz: Kostenfreier PDF-Download

Ich habe einen ersten Entwurf für einen Ratgeber verfasst. 😮 Freue mich über Feedback!

Cover des PDF-Ratgebers zur Väterkarenz

Wie man als Vater mehr als zwei Monate Karenz nimmt - oder anderweitig mehr Verantwortung übernimmt in den ersten Jahren mit Kind.

v0.1 - erster Entwurf (Mai 2026) Mini-Ratgeber für Väter in Österreich
Ratgeber-Entwurf herunterladen (PDF)

Warum ich diesen Ratgeber geschrieben habe

„Wie nimmt man als Vater denn verdammt nochmal mehr als zwei Monate Karenz?”

Diese Frage hat mir einige schlaflose Nächte bereitet.

Angefangen hat alles mit dem legitimen Wunsch meiner Partnerin bei der ersten gemeinsamen Planung: Sie wollte das erste Lebensjahr mit unserem Kind zu Hause zu erleben. Mit den Details zu Kinderbetreuungsgeld und Karenz hatten wir uns da noch gar nicht beschäftigt.

Zur selben Zeit las ich immer wieder in Medienberichten: „Väter nehmen nur zwei Monate Karenz in Österreich — wenn überhaupt“. Und dass Österreich zu den EU-weiten Schlusslichtern bei der Väterkarenz gehört. Während Mütter 12 bis 24 Monate übernehmen.

Das saß. Ich wollte ein moderner Vater sein und gleichberechtigte Elternschaft wirklich versuchen. Kein Super-Dad - aber eben einer, der seine Partnerin nicht allein lässt mit Betreuung, Mental Load & Co.

Mein Vorsatz war klar: Bloß nicht so ein "Zwei-Monate-Vater" werden!

Doch schnell stellte sich raus, dass das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld vom Staat nur für maximal 14 Monate ausgezahlt wird, ab Geburt. Es beträgt ca. 80% des vorherigen Einkommens. Nimmt meine Partnerin davon also zwölf Monate, bleiben mir — genau, richtig erkannt — die medial viel kritisierten zwei Monate.

Heute weiß ich: Ruhig bleiben, die Karenzaufteilung ist nicht alles!

Wer es sich leisten kann, hat Optionen wie das Anhängen von unbezahlten Karenzmonaten - sogar mit rechtlichem Anspruch auf Karenz-Freistellung bis zum 2. Lebensjahr.

Aber auch nach der Karenz gibt es Optionen wie die Eltern-Teilzeit (falls Anspruch besteht), bei der man als Vater echte Verantwortung übernehmen kann. Neben vielen weiteren Optionen für mehr Väterbeteiligung.

Diese Möglichkeiten habe ich nun hier versucht kurz & knackig zu sammeln. Auch, weil ich so eine Übersicht damals schmerzlich vermisst habe.

Viel Erfolg beim Finden deines / euren individuellen Weges!

Porträt von Matthias Andrasch
Matthias Andrasch Programmierer & Blogger

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